Eine dreiachsige Belastungszelle mit geschliffenem Druckstempel und ölgefülltem Membransystem steht im Labor, bereit für die nächste Bodenprobe aus Karlsruhe. Der Triaxialversuch misst, was keine Rammsonde und keine Drucksonde leisten kann: die wirksamen Spannungen unter definierten Drainagebedingungen. Wir fahren konsolidierte und unkonsolidierte Serien – CU, CD und UU – exakt abgestimmt auf die Fragestellung des Geotechnikers. Die Proben stammen aus Baugruben in der Oststadt, aus dem Rheinhafen oder vom künftigen KIT-Neubau. Seiteneffekte durch Membranpenetration kompensieren wir druckgesteuert. In Karlsruhe begleiten wir damit Projekte, bei denen die Kohäsion c‘ und der Reibungswinkel φ‘ keine Schätzwerte bleiben dürfen, sondern gemessene Realität sein müssen.
Wir ermitteln c‘ und φ‘ so, dass der Baugrund nicht zur Unbekannten im statischen Nachweis wird.



