Der klassische Fehler in Karlsruhe ist die Unterschätzung der Tiefenlage der Kies-Sand-Wechselfolgen. Man gründet auf scheinbar tragfähigen Sanden, stößt dann aber in sechs oder sieben Metern Tiefe auf die typischen, fast schwebenden Feinmittellagen der Niederterrasse – und die Baugrubensohle wird plötzlich instabil. Genau hier setzen wir mit der geotechnischen Bemessung tiefer Baugruben an. Ein simpler Ansatz nach DIN 1054 reicht nicht, wenn die Umschließung auf der Durlacher Allee oder am Marktplatz dreigeschossig unterkellert wird. Wir modellieren das Baugrubensystem mit einer Finite-Elemente-Analyse, berücksichtigen den Grundwasserwiederanstieg aus dem nahen Rhein und liefern einen standsicheren, geprüften Verbau. Das Labor ist nach DIN EN ISO 17025 akkreditiert, was die Banken und Genehmigungsbehörden in Baden-Württemberg verlangen.
Die Bemessung einer tiefen Baugrube in Karlsruhe ist zu 70 % eine realistische Wasserhaltungsprognose und nur zu 30 % ein reines Erddruckproblem.



