Die Barockstadt Karlsruhe, 1715 als planmäßige Fächerstadt gegründet, stellt die Geotechnik bis heute vor besondere Aufgaben. Der Hardtwald im Norden und die Rheinaue im Westen markieren extreme bodenmechanische Gegensätze auf kürzester Distanz. Wer im Technologiepark oder in der Oststadt verdichtet, braucht belastbare Kennwerte aus der Felddichtebestimmung vor Ort. Unser Labor führt das Sandkegelverfahren seit Jahren in der Region durch – präzise, normgerecht und mit Gespür für die lokalen Kiese und Sande der Niederterrasse. Gerade bei Aushubüberwachungen im Stadtkreis, wo alte Neckararme den Untergrund durchziehen, lohnt sich der kombinierte Blick auf Verdichtungsgrad und Tragfähigkeit. Die Plattendruckversuch liefert dann das Verformungsmodul, während der Sandkegel die Trockendichte sichert.
Ein Prozent weniger Verdichtung im Rheinkies kann unter Verkehrslast drei Millimeter zusätzliche Setzung pro Jahr bedeuten – das summiert sich auf der Südtangente schnell.



